Eckard Maiwald

Eckard Maiwald

Schaut bitte mal nach, wo Delligsen (Hannover) liegt, da komm ich her. Nun bin ich seit 1983 in Hamburg, wo ich Soziologie studierte. Vorher lagen der zweite Bildungsweg und eine Lehre als Schriftsetzer.

Immer schon habe ich gemalt und gezeichnet und früh habe ich mich für Musik, Philosophie und Politik interessiert. Dabei geht es mir – auch in der Kunsttheorie – immer um das intensive Leben, um das Schöne, das oft verstellt ist durch den gesellschaftlichen Verblendungszusammenhang. Kunst kann auf das verborgene Schöne hinweisen, somit auch auf die Hoffnung, bisher nicht gelebtes Leben zu leben. Insofern haben meine Bilder einen utopischen Charakter, indem sie neben der Darstellung von Zerrissenheit einen Ausblick auf das Zauberhafte und mögliche Schöne andeuten: Der Vordergrund kann zugleich Hintergrund sein, der Himmel zugleich Fluss, das Nahe zugleich das Ferne, das Abstrakte zugleich das Konkrete.
Das Geheimnis im Bild leitet zur Vorstellung der Synästhetik von Kunst und Sozialem. Jedoch ist das Schöne, das ich sehe, auch ein Vermitteltes. Es ist vermittelt dadurch, dass ein Tor sich geöffnet, ein Schleier sich gelüftet hat für die verborgene Klarheit, das unter der Oberfläche liegende Glück.
Darin eröffnet sich die Perspektive, das kreative Anschmiegen an die Natur als Wirkungsfaktor gesellschaftlichen Lebens zu entwickeln.

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